
11. Januar 2022, 17:41 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
„Stromberg“ zählt zu den beliebtesten deutschen Comedyserien der vergangenen 20 Jahre. Das Pendant aus den USA war die erfolgreichste Netflix-Serie im Jahr 2018. Jetzt bringt der Streaming-Dienst sie endlich nach Deutschland!
„The Office“ (dt. das Büro) war 2018 auf Netflix USA sogar beliebter als „Friends“. Dabei handelte es sich aber keineswegs um eine damals neue Serie. Vielmehr ist „The Office“ aus den USA bereits Kult. Von 2005 bis 2013 erschienen insgesamt neun Staffeln. Nur in Deutschland fasste das Format nie richtig Fuß und war die letzten Jahre nicht wirklich gut verfügbar. Doch das dürfte sich nun ändern. „The Office“ gibt es ab 15. Januar das erste Mal in Deutschland bei einem der großen Streaming-Dienste zu sehen.
„The Office“ erinnert stark an „Stromberg“
Sowohl „The Office“ als auch „Stromberg“ sind sogenannte Mockumentarys. Das bedeutet, es sind Comedyserien im Stil einer Dokumentation. Am besten daran zu erkennen, dass die Schauspieler oft direkt in die Kamera sehen oder wie in Dokumentationen einzeln interviewt werden. Zu diesem Genre zählt zum Beispiel auch die beliebte Serie „Modern Family“.
„The Office“ und „Stromberg“ sind sich besonders ähnlich, da beide Serien den Büroalltag aufs Korn nehmen. Doch nicht nur das. Sie beruhen sogar auf der gleichen Serie. „Stromberg“ aus dem Jahr 2004 und die US-Serie „The Office“ aus 2005 haben beide eine britische Serie der BBC aus den Jahren 2001 bis 2003 als Vorbild. Diese stammt von Comedian Ricky Gervais und heißt ebenfalls „The Office“. „Stromberg“ ist eine inoffizielle Adaption davon. Die Macher geben jedoch zu, sich vom britischen Office inspiriert haben zu lassen. Für die US-Variante mit Hauptdarsteller Steve Carrell erwarb NBC im Vorfeld offiziell die Rechte am Original.

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Zuschauer lieben die Kult-Comedy
Nicht nur Fans von „Stromberg“ könnten bei „The Office“ ordentlich ins Schmunzeln kommen. Die Serie erfreut sich allgemein größter Beliebtheit. Auf der Website „IMDb“, eine der größten Bewertungsseiten für Filme und Serien, belegt sie Platz 40 bei den Serien. Über 500.000 Bewerter gaben der Mockumentary eine durchschnittliche Bewertung von 8,9 Sternen, bei 10 möglichen.
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Vor allem die Schauspielleistung von Steve Carrell und dem restlichen Cast wird immer wieder als überragend beschrieben. Ob die Serie auch gute 15 Jahre nach dem Start nun neue Zuseher in Deutschland begeistern kann, ist ungewiss. Das hängt auch immer etwas von der Synchronisation ab. Nicht jeder möchte im englischen Original schauen. Außerdem bleibt für Neulinge abzuwarten, wie gut die Serie gealtert ist. Da haben wir aber weniger Bedenken. Der Büroalltag ist schließlich nicht für große Dynamik bekannt.