Direkt zum Inhalt wechseln
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Na endlich!

Dieser Browser schaltet bald automatische Videos stumm!

Frau liegt im Bett mit Laptop
Wer mehrere Tabs aufhat, stört sich häufig an den vielen Autoplay-Videos, die im Hintergrund lärmen. Mit Googles Browser Chrome können Sie diese künftig stummschalten. Foto: Getty Images
TECHBOOK Logo
TECHBOOK Redaktion

28. August 2017, 11:45 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Nicht nur auf vielen Webseiten, sondern seit Kurzem auch bei Facebook laufen Videos automatisch mit Ton ab. Schnell entsteht ein nerviger Ton-Mischmasch – dem eine neue Funktion in Googles Browser Chrome nun ein Ende bereiten will.

Artikel teilen

Google testet derzeit eine neue Funktion für seinen Browser Chrome, der speziell Nutzer freuen wird, die mit mehreren Browser-Tabs arbeiten: Künftig soll sich der Ton der sogenannten Autoplay-Videos – also Videos, die ungefragt automatisch abgespielt werden – stummschalten lassen. Auch viele Facebook-Nutzer werden sich darüber freuen, auch dort werden die Autoplay-Videos seit Kurzem mit Sound abgespielt, was für reichlich Kritik bei den Nutzern sorgt.

Noch gibt es die neue Funktion nicht in der normalen Version von Chrome, sondern testweise in der Canary-Version des Browsers. Diese kann jeder parallel zu seinem normalen Chrome installieren. Google nutzt die Version gern als Spielwiese für mögliche künftige Funktionen – jedoch mit dem Nachteil, das Canary nicht ganz so stabil läuft wie das normale Chrome und es zu kleineren Störungen und Bugs kommen kann. Wer die neue Funktion ausprobieren will: Den Canary-Browser gibt es direkt bei Google zum Download.

Künftig können Sie nervige Autoplay-Videos mit einem Klick stummschalten.Foto: Google

Pop-Ups und Autoplay-Videos störendste Werbemittel

Die Funktion kommt tatsächlich etwas überraschend: Bisher ist das Unternehmen sehr vorsichtig beim Thema Autoplay-Videos vorgegangen. Bisher gab es nur Erweiterungen von Drittherstellern, die das Stummschalten nachrüsteten. Die neue Offensive ist Teil der „Coalation for Better Ads“ – einem Bündnis verschiedener Unternehmen, die die Qualität von Online-Werbemitteln verbessern wollen und zu denen auch Google gehört. Zuletzt hatte das Bündnis herausgefunden, dass Pop-Ups und Autoplay-Videos von den Nutzern als störendste Werbemittel wahrgenommen werden. Für kommendes Jahr kündigte Google sogar einen Werbefilter für Chrome an, der nervige Werbeformen erkennt und ganz abschaltet.

https://www.techbook.de/news/werbung-blocken-daten-sparen-fuenf-browser-fuers-smartphone

Themen Browser Internet

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.