
18. Oktober 2023, 14:26 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Apple hat einen weiteren Apple Pencil herausgebracht. Dabei bringt das Modell in Sachen Funktion keine wirklichen Vorteile gegenüber den Vorgängern Apple Pencil 1 und 2. Dennoch hat es eine Daseinsberechtigung. Alle Infos dazu – bei TECHBOOK.
Mit dem Apple Pencil, einem digitalen Stift des Hardware- und Software-Konzerns, kann man Zeichnungen und Skizzen aufs iPad bringen, Notizen machen, ausmalen und einiges mehr. Das erste Modell kam 2015 auf den Markt, drei Jahre nach dem Apple Pencil 1 folgte Nummer 2. Nun kommt im November der neueste in den Handel. Doch von einer dritten Generation bzw. dem „Apple Pencil 3“ kann keine Rede sein.
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Was kann der neue Apple Pencil – und was nicht?
Apple nennt ihn den „neuen Apple Pencil mit USB-C“. Er funktioniert mit allen iPads, die über einen USB-C-Anschluss verfügen. Man koppelt ihn per USB-C-Kabel an das Tablet und kann den Stift dann drahtlos per Bluetooth verwenden. Der Apple Pencil 1 dagegen wurde direkt in den iPad-Anschluss gesteckt. Der USB-C-Port des neuen versteckt sich unter einer Kappe am hinteren Teil des Apple Pencils.

Das ist insofern eine Besonderheit, als dass Apple bisher vor allem auf seinen eigenen Lightning-Anschluss setzte. Aufgrund einer EU-Verordnung implementierte der Technik-Gigant USB-C allerdings bereits in seine im Oktober vorgestellten neuen iPhone-15-Modelle. Mit dem Pencil folgen nun weitere Geräte der Apple-Familie.
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Induktives Laden ist nicht mehr
Das Laden erfolgt wahlweise per USB-C oder per Netzteil. Beim Vorgängermodell war dies noch per Induktion möglich. Der neue Pencil kommt zwar ebenso magnetisch daher – dies dient in seinem Fall aber nur dazu, dass der Stift ans iPad befestigt werden kann. Daneben hat auch der neue Pencil abgeflachte Seiten, damit er nicht wegrollt.

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Geringerer Preis für weniger Funktionen
Während Apple-Produkte sich normalerweise von Generation zu Generation verbessern, sowohl funktionell als auch zumeist in puncto Design, ist der Apple Pencil mit USB-C eher ein Downgrade. Denn hier wurde auf einige Funktionen verzichtet.
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Beim Apple Pencil 2 konnte man etwa per Doppeltipp die Aufsätze bzw. Tools wechseln. Dies geht beim neuen Modell nicht mehr. Weiterhin kommt dieses ohne druckempfindliche Spitze aus. Damit ließ sich beim Apple Pencil 1 und 2 die Dicke der gezeichneten oder gemalten Striche beeinflussen. Das hat sie von den meisten Tablet-Stiften anderer Hersteller abgehoben, die es dafür aber zumindest günstiger gab.
Die Funktionseinbuße schlägt sich entsprechend auch auf den Preis des jüngsten Apple-Produkts nieder. Der Apple Pencil USB-C soll „separat für 95 Euro inkl. MwSt.“ erhältlich sein, heißt es auf der Website. Der technisch feinere Apple Pencil 2 bleibt weiterhin im Verkauf – für immer noch 149 Euro.