Direkt zum Inhalt wechseln
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Er ist wieder da

Wie gefährlich ist der WhatsApp-Virus „Martinelli“ wirklich?

WhatsApp ist der beliebteste Messenger in Deutschland.
WhatsApp ist der beliebteste Messenger in Deutschland. Foto: Getty Images
Andreas Filbig TECHBOOK
Andreas Filbig ehemaliger Redaktionsleiter

12. Juni 2018, 10:37 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

In einem Kettenbrief auf WhatsApp wird erneut vor dem angeblichen Virus namens Martinelli gewarnt. Bereits im April schwirrte eine ähnliche Nachricht durch den Messenger. Das angebliche Schadprogramm soll damals wie heute das komplette Smartphone lahmlegen. TECHBOOK klärt Sie über die vermeintliche Gefahr auf.

Artikel teilen

Im April verbarg sich der Martinelli-Virus angeblich im Anhang eines WhatsApp-Kettenbriefes, der über mehrere europäische Staaten auch Deutschland erreichte. Wer die Datei öffnete, würde sein Smartphone damit infizieren. Der aktuelle Kettenbrief warnt erneut vor dem Virus und zusätzlich auch vor WhatsApp Gold. Letztere Warnung ist sogar sinnvoll, da es sich bei der vermeintlichen Premium-Variante von WhatsApp bis zu deren Löschung tatsächlich um einen kostenpflichtigen Fake handelte.

Foto: Mimikama
Foto: Mimikama Foto: Mimikama

Der Martinelli-Virus ist ein Fake

Die spanische Polizei informierte zuletzt die Bürger über Twitter, dass es sich nicht um einen Virus handle, sondern lediglich um einen harmlosen Kettenbrief. Wer die Nachricht erhält, soll diese laut WhatsApp einfach löschen und nicht weiterverbreiten. Der Ursprung der angeblichen Malware ist nicht bekannt. Aus Angst und vermeintlich gutem Willen verbreiten sich solche Kettenbriefe rasend.

Mehr zum Thema

Diese Betrugsmaschen sind wirklich gefährlich

Vorsicht ist bei solchen Nachrichten trotzdem immer geboten. Öffnen Sie grundsätzlich keine Anhänge aus unbekannten Quellen. Bei Gewinnspielen sollten Sie ebenfalls skeptisch sein und lieber nicht teilnehmen. Laden Sie auch keine WhatsApp-Versionen herunter, die nicht von dem Unternehmen selbst stammen. Dahinter verbirgt sich in den meisten Fällen Schadsoftware. Offiziell bietet die Tochter von Facebook nur WhatsApp, WhatsApp Web und WhatsApp Business an. Versionen, wie das in App-Stores lange verbreitete WhatsApp Gold, gibt es dagegen nicht.

Auch interessant: Dieser Schädling auf Android-Handys zeigt ein unterschätztes Problem

Themen Sicherheit WhatsApp

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.