16. September 2019, 14:30 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Seit Jahren folgt Samsung bei seinen Smartphones der gleichen Linie: Im Frühjahr stellt der Hersteller die Galaxy-S-Reihe, im Herbst die neuen Note-Modelle vor. Doch ab dem kommenden Jahr könnte sich das ändern. Denn womöglich gibt es dann nur noch eine Serie: Samsung Galaxy One.
Was wir im vergangenen Jahr bereits beobachten konnten, wurde in diesem Jahr nochmals verstärkt. Das Samsung Galaxy S10 und das Galaxy Note 10 sind sich technisch mittlerweile so ähnlich, dass sie sich eigentlich nur noch im S Pen unterscheiden. Das System, der Speicher, ja sogar die Kamera-Ausstattung hat Samsung vom Frühjahr in die Herbst-Modelle übernommen. Da fragen sich viele, warum sich der Hersteller überhaupt noch die Mühe macht, zwei fast identische Serien in so großem Rahmen zu vermarkten. Stimmen die aktuellen Berichte, könnte Samsung sein Vorgehen 2020 aber ändern. Denn dann soll es nur noch eine Serie namens „Samsung Galaxy One“ geben.
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Aus Zwei mach Eins?
Im Prinzip würde der Hersteller nichts anderes machen, als die ohnehin schon so ähnlichen Reihen Galaxy S und Galaxy Note zu einer zusammenzuführen. Diese würde dann passenderweise den Namen Galaxy One bekommen. Das zumindest berichtet der bekannte Leaker Evan Blass. Ihm zufolge diskutiert Samsung diese doch recht weitreichende Entscheidung momentan intern. Weitreichend ist sie, da die Galaxy-S- und die Note-Serie zu den bekanntesten am Markt gehören und über die Jahre viele Fans gesammelt haben. Sie abzuschaffen und ein komplett neues Branding zu etablieren, könnte durchaus ein Risiko sein.
Aus Produktsicht würde die Zusammenführung jedoch durchaus Sinn machen. Samsung würde dann pro Jahr nur noch ein Galaxy One anbieten, das auch mit Stift-Support angeboten wird. Der Herbst wäre somit frei – beispielsweise für das Galaxy Fold. Sollte das faltbare Smartphone in Deutschland gut anlaufen, könnte sich daraus durchaus eine neue Reihe entwickeln, die das Unternehmen jährlich erweitert.
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Samsung hat bereits entrümpelt
In der Vergangenheit hat Samsung bereits umfangreich aussortiert, um seine Produktlinien zu vereinfachen. So hat der Hersteller beispielsweise die Galaxy-J-Reihe abgeschafft und setzt seither in der Galaxy-A-Reihe seine Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones fort. Mit dem Erscheinen des Galaxy Fold wird es in der Oberklasse langsam unübersichtlich, was Samsung durch das Zusammenlegen der beiden Marken ändern könnte. In der vergangenen Jahren gab es immer mal wieder Gerüchte über eine solche Entscheidung. Bewahrheitet haben sie sich bislang nicht. Umso spannender bleibt es, was diesmal an den Berichten dran ist.